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Einführung in die Sprachphilosophie.

[Bachelor]

Kommentar: Dieses Seminar führt in zentrale Fragen der Sprachphilosophie ein und verbindet sie mit dem Problem der Verantwortlichkeit im sprachlichen Handeln: Wofür sind wir verantwortlich, wenn wir etwas behaupten, versprechen, insinuieren oder jemanden bezeichnen Leitend ist dabei die Einsicht, dass Bedeutung nicht nur eine abstrakte Relation zwischen Zeichen und Welt ist, sondern in Praktiken des Sagens und Verstehens entsteht, in denen Sprecher*innen Gründe geben, sich festlegen und adressieren. Ausgehend von Einführung in die Sprachphilosophie (Newen, Schrenk, 3., überarb. Aufl.) arbeiten wir uns durch klassische Bedeutungstheorien (u. a. Gottlob Frege; Rudolf Carnap), Ansätze der normalen Sprache (Ludwig Wittgenstein; J. L. Austin; H. P. Grice), Wahrheit und Bedeutung (Alfred Tarski; Donald Davidson) bis hin zu Referenzproblemen (Bertrand Russell; Saul Kripke) und Externalismus (Hilary Putnam; Tyler Burge). Durchgehend wird gefragt, wie semantische, pragmatische und soziale Dimensionen zusammenhängen und welche Formen von epistemischer, moralischer oder politischer Verantwortlichkeit daraus folgen.

Literatur, Textgrundlage: Schrenk, Markus A.; Newen, Albert (2019): Einführung in die Sprachphilosophie. 3., überarbeitete Auflage.